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18.02.2018

Promised Land (Part 3)



We were guarding the herds. Times were hard for all beings. There came the day when a hungry lion began prowling around our village in search of food. Mbelu and I were alone when it attacked. We tried to shoo the lion off with yells but it was just as desperate as we were. It shot towards us, its teeth bared, its blood red tongue hanging out. 

Mbelu and I stood side by side, uniting our lances. The initial impact threw us off our feet and stopped the lion. Still it took many more stabs to finish it. Mbelu had been fifteen then and I thirteen but from that day we were considered as men.

Mbelu says Spanish isn't hard to learn, and that most people understand a little
English anyway. Our English is rough and mixed with many words of our own language that
make more sense than the strange terms.
 
"There will be

11.02.2018

Gelobtes Land (Teil 2)



Es wird kühler. Der Mond steht hoch am Himmel. Mr. Rahmani sagt, wir nehmen das letzte Stück in Angriff, sobald er hinter dem Horizont verschwunden ist. Der Mond ist fast voll. In seinem Licht können wir die Mauern erkennen und sogar Teile des Zauns, der zwischen uns und unserem Ziel steht. 

Fünfhundert Meter, nicht mehr. Die Düne hinunter, dann über flaches, sandiges Gelände, den Zaun erklimmen, die Mauer, und wir werden jenen Europäischen Aussenposten in der Sahara erreicht haben: Melia. 

Mbelu und ich haben Pläne gemacht. Wir werden hart arbeiten und gutes Geld verdienen. Wir brauchen nicht viel: eine billige Unterkunft und etwas Essen. Wir werden jeden Cent zusammenkratzen und nach Hause schicken.

"Es wird nicht einfach", habe ich ihm gesagt. "Es gibt viele Geschichten von Männern, die auszogen, und geschlagen heimkehrten."

"Wir sind anders", hat er geantwortet. "Wir sind stark. Solange wir zusammen sind ist nichts unmöglich."

Er hat Recht. Mir fallen all die Streiche ein, die wir als Kinder planten, die Abenteuer, die wir bestanden, als wir zu Männern wurden. Wie die Bananen, die wir beim reichen Ladenbesitzer stibitzten. Ich lenkte ihn ab, Mbelu rannte mit einem ganzen Strunk davon.

Vater war fuchsteufelswild. Er zwang uns, die Bananen zurückzubringen, und uns zu entschuldigen. Einen Monat lang mussten wir als Wiedergutmachung jeden Tag nach der Schule im Laden aushelfen. Keine schlechte Zeit, denn wir waren zusammen und der reiche Ladenbesitzer ist ein guter Mann. Manchmal gab er uns übriggebliebenes Gemüse oder gerade abgelaufene Konserven für unsere Familie mit. 

Wir wurden grösser und unsere Aufgaben änderten sich. 
(Fortsetzung folgt)
               

03.02.2018

Promised Land (Part 2)

It's getting cooler. The moon is standing high. Mr Rahmani says, as soon as it vanishes behind the horizon, we'll tackle the last bit of the way. It's an almost full moon. In its light, we can make out the walls and even part of the fences that separate us from our goal. Five hundred metres, not more.

Down the last dunes, then over flat, sandy ground, climb the fence, the wall, and we'll have reached that European out-post in the Sahara: Melia.

Mbelu and I have made plans. We'll work hard and earn good money. We don't need
much, only a cheap room and a little food. We'll scrape together every cent we don't use and send it home.

"It won't be easy," I've told him. "There are many stories about men

28.01.2018

Gelobtes Land (Teil 1)



Die Nacht ist hereingebrochen, aber in der Senke, wo wir liegen, staut sich immer noch die Hitze. Ich schaue zu meinem Bruder Mbelu herüber. Sein Gesicht ist im Dunkeln kaum zu erkennen. Nur seine Zähne leuchten weiss, als er mich anlächelt. Ich versuche zurückzulächeln. Mbelu war schon immer besser darin, seine Gefühle zu verbergen. Heute Nacht lasten Furcht und Verantwortung schwer auf mir. So viele Menschen hängen von unserem Erfolg ab.

Es ist Ewigkeiten her, seit es das letzte Mal regnete. Unsere Felder sind zu Staub zerfallen, unsere Herden geschrumpft. Die Helfer kommen und gehen. Internationale Hilfswerke bringen uns Essen, Ärzte impfen unsere Kinder und unser Vieh. Aber sie können uns den Regen nicht zurückbringen, oder unsere Würde.

Als die Schlepper auftauchten, mit ihren Geschichten eines Landes voller Überfluss,